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Hallo,
Ich bin mir im Moment ziemlich unsicher bei einer Aufgabe, folgendes:
Man beweise:
Sind und zwei nichtleere Mengen reeler Zahlen und gilt für beliebige und beliebige so folgt das Supremum von ist kleiner gleich dem Infimum von
Mein Lösungsansatz wäre folgender:
x<=Supremum(M) und x'>=Infimum(M')
Somit folgt aus Supremum(M)=Infimum(M') was allerdings falsch ist.. Richtig wäre ja Supremum(M)<=Infimum(M')
Allerdings bedeutet soweit ich es verstanden habe, die Aussage dass auf dem Zahlenstrang, die Menge genau bis zu einer bestimmten Zahl . verläuft und danach (ab 1 im Beispiel) die Menge beginnt. (Somit wäre im Beispiel Supremum(M)=1 und Infimum(M')=1=Supremum(M). Wäre Supremum(M) hingegen 0 und Infimum(M')=1, so wäre zwar Supremum(M)<Infimum(M').
Gleichzeitig gälte aber nicht mehr, wie vorgegeben, sondern
Oder habe ich es falsch verstanden und bedeutet nicht, dass und ein gleiches Element besitzen müssen, sondern können? Also dass auch gelten kann?
Ich hoffe ich habe mein Problem verständlich geschildert ;-)
mfg ML
Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert): "Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen." |
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Hi Mathlover09! Du hast deinen Beweis durchaus richtig geführt. Denn bedeutet, dass entweder oder gilt. Zwangläufig muss es kein Element geben mit und geben.
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anonymous
14:43 Uhr, 24.07.2010
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Moin,
also bedeutet nicht, dass es mindestens ein und ein geben muss, für die ist! Das kann zwar sein, muss aber nicht. bedeutet lediglich, dass höchstens so groß ist wie also nicht größer als .
Falls es ein gibt, für das ist, so hast du recht und dieses ist gleichzeitig Infinum und Supremum, dann ist es ja genau das Grenzelement.
Nun noch:
Zitat: "
x<=Supremum(M) und x'>=Infimum(M') Somit folgt aus Supremum(M)=Infimum(M') "
Das ist falsch! Wieso sollte das daraus folgen? Ein Beispiel:
. Es gilt die Vorraussetzung, dass (für alle bzw. ist. Sup(M) ist Inf(M') ist . Also ist nicht Sup(M)=Inf(M').
Falls du die Aussagen verbindest, erhälst du nur:
Sup(M) Inf(M')
Diese Ungleichheitskette läßt aber keine direkte Aussage über Sup(M) und Inf(M') zu. Das ist so, da nicht alle Ungleichheitszeichen in die gleiche Richtung zeigen, und man somit keinen Schluss ziehen kann. Für mein Beispiel sieht das so aus:
Wo folgt hier, dass ist? :-)
Grüße, IP
PS: Beweise es mit nem Widerspruch: Was folgt, wenn Sup(M) Inf(M') wäre?
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Ok, dann ist es mir denke ich klar ;-)
Lösung sollte also sein:
Wäre die Aussage Supremum(M) Infimum(M') falsch,, so wäre Supremum(M)>Infimum(M').
Da Supremum(M) und Infimum(M') müsste mindestens ein und mindestens ein existieren, sodass . Dies steht im Widerspruch zu Die Aussage Supremum(M) Infimum(M') ist richtig.
Stimmt das so?
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Nein. Supremeum(M) in und Infimum(M) in stimmt nicht. Dagegen gilt: Für jede Zahl mit Supremum(M) gibt es ein mit . Für jede Zahl mit Infimum(M') gibt es ein mit .
Unter der Annahme Infimum(M') Supremum(M) kannst du Infimum(M') wählen. Das liefert ein mit Infimum(M'). Wähle dieses als bei der zweiten Aussage
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Also nocheinmal ein Versuch, hoffentlich endlich richtig
Es gelte die Annahme Infimum(M')<Supremum(M).Für ein a<Supremum(M) exestiert mindestens (Kann man dass mindestens eigendlich weglassen?) ein Sei a=Infimum(M')
Infimum(M')<x
Für b>inf(M') exestiert ein
Wählt man da Infimum(M')<b und Infimum(M')<x, so folgt:
Ein Widerspruch zu Supremum(M)<=Infimum(M')
Stimmt es nun?
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Man sollte schon sagen, dass die als existent behaupteten und abgesehen von der Ungleichung, die sie erfüllen, auch in bzw. liegen. Kürzer geht es letztlich so:
Seien nichtleer und für alle und gelte . Angenommen, Infimum(M') Supremum(M). Dann ist Infimum(M) kleiner als die kleinste obere Schranke von und folglich selbst keine obere Schranke von also gibt es ein mit Infimum(M') . Dann ist größer als die größte untere Schranke und folglich selbst keine untere Schranke von also gibt es ein mit . Dies steht im Widerspruch zur Voraussetzung. Folglich Infimum(M') Supremum(M).
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