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Gewichtung, Regressionsgerade

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Tags: Gewichtung, Regressionsgerade

 
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phychem12

phychem12 aktiv_icon

21:01 Uhr, 19.06.2017

Antworten
Hi,

ich möchte die Gewichtungen für ein paar Messwerte bestimmen. Jetzt kam es zu dem "Problem", dass ich bei einigen Messwerten (die jeweils öfter gemessen wurden) keine Abweichung bzw. keinen Fehler hatte.

Bin grad in Excel am hantieren, und als Bsp mal:
Messwert - Fehler - Gewichtung
0,3238-0,0034-87688
0,1239-0-?
0,0689-0-?

Die Fehler für die Gewichtung lautet ja: 1F2. Bei einem Fehler von 0 funktioniert das natürlich schlecht. Gibt es irgendwie eine Möglichkeit die Gewichtung dennoch festzulegen als Relation zur 1. berechneten Gewichtung und der Anzahl der Messwerte oder so?

Danke!
Antwort
kreadoor

kreadoor

21:26 Uhr, 19.06.2017

Antworten
"Die Fehler für die Gewichtung lautet ja: 1F2 "

Ich vermute, du wolltest sagen: Die Gewichtung für eine Messwert lautet...
Grundsätzlich bist du frei, wie du die einzelnen Messwerte gewichten willst.
Es ist nicht so, dass es da nur ein Verfahren oder nur eine Empfehlung gäbe.

a)
Vielleicht gibt es gängige Verfahren, vielleicht gibt es prädestinierte Methoden.
Wenn du aber ein bestimmtes Verfahren im Sinn hast, bei dem evtl. der Teilterm
1F2
vorkommt, dann solltest du auch benennen, von welchem Verfahren du hierbei sprichst.

b)
Generell hast du schon selbst erkannt und benannt, dass es einigermaßen unsinnig ist, einen Term
1F2
einzubauen, wenn dieser Term F Null werden kann (und eine Division durch Null provoziert).

c)
Du müsstest auch noch verständlich machen, welche Größen du gegeben hast, und wie du approximieren willst.
Grundsätzlich ist doch gar a priori gar nicht bekannt, wie groß der Fehler eines Messwerts ist.
Grundsätzlich ist es doch eher so, dass man eine Anzahl an Messwerten hat, diese gemäß einem Ansatz an eine Ausgleichsfunktion angleicht, und dann erst einen "Fehler", d.h. eine Abweichung gegenüber dieser Ausgleichsfunktion kennt.
Andere Ausgleichsfunktion anderer Fehler...

phychem12

phychem12 aktiv_icon

01:47 Uhr, 20.06.2017

Antworten
"Die Gewichtung für einen Messwert lautet: 1F2 "

Ja, genau das wollte ich sagen. Gedanken hatten sich überschlagen.

zu a)

Die Fehler der Messwerte wurden mit der gaußschen Fehlerfortpflanzung bestimmt.
(Dreieck)x, also der Fehler der jeweils abgeleiteten Variable war hiebei nicht der systematische Fehler eines Messgerätes, sondern die Standardabweichung.

zu b) und c)

Stimme dir völlig zu. Danke für die anregenden Punkte! Es geht hierbei allgemein um eine Auswertung bzgl. einem Versuch im Praktikum. Das Verfahren der Fehlerbestimmung ist hier vorgebeben. Deine Kritik bzgl. diesem Verfahren im Hinblick auf diesen Versuch ergibt definitiv Sinn. Wahrscheinlich wurde angenommen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert annäherend 0 ist xD. Habe nun für die Auswertung einfach ziemlich kleine Messfehler 10-100 genommen, einfach um was in der Hand zu haben. Bin mal gespannt was der Assistent sagt xD

schönen Tag morgen und geniess den gegenwärtigen Schlaf!
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ledum

ledum aktiv_icon

13:05 Uhr, 20.06.2017

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Hallo
Wenn deine Messwerte 4 stetig sind ist der Fehler doch mindesten 4,95 te Stelle und sicher nicht 10-100.
Gruß ledum
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