Ich glaube nicht, dass das so einfach mit einem Link getan ist.
Ich würde erst mal definieren, was ein Dezimalbruch ist, nämlich eine besondere Art von Bruch, mit einer Zehnerpotenz als Nenner. Damit ist der für Schüler neue Begriff verankert, sowohl in den zuvor erworbenen Kenntnissen über Brüche, als auch im Stellenwertsystem.
Hiermit wird auch deutlich, dass Dezimalbrüche keine neuen Zahlen sind, sondern nur eine logische Fortsetzung des bisher Gelernten, also des Stellenwertsystems in dem Bereich des Zahlenstrahls zwischen 0 und 1.
Ich weiß nicht, wie ausführlich eine solche Frage zu beantworten ist, da es aber um Didaktik geht, fände ich es wichtig darauf einzugehen, wo die Verständnisprobleme bei Schülern liegen. Und davon gibt es ganz offensichtlich eine große Zahl, wenn man betrachtet, wieviele Schüler nicht fehlerfrei mit Dezimalbrüchen umgehen können.
Ich nenne hier einmal einige: Komma als Trennung zwischen zwei getrennten Stellenwertsystemens und cm, € und Cent) Spiegelbildliche Welt links und rechts vom Komma (Komma als Tiefpunkt oder auch Eintel, Zehntel Hundertstel statt Zehntel, Hunderstel,..) Zahlen rechts vom Komma werden auch von rechts her aufgebaut Unterschied zu natürlichen Zahlen bleibt unverstanden (Bedeutung einer "angehängten Null", Größenvergleich) Gleichsetzung von Bruchstrich und Komma mangelnde Entwicklung einer Größenvorstellung oder
Und dann könnte man erläutern, wie man solchen Problemen didaktisch entgegentritt, also . mit Einbau ins Stellenwertsystem, Visualisierung am Zahlenstrahl (hier . auch Zusammenhang zu Brüchen)
Ich weiß nicht, ob dir das oben Gesagte weiterhilft, aber eine fertige Lösung kann ich leider nicht beisteuern.
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