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Beweis Jensensche Ungleichung für Integrale

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Integration

Stetigkeit

Tags: Integration, Stetigkeit

 
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ggt63

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22:06 Uhr, 28.05.2024

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Hallo zusammen,
ich soll zeigen, dass folgende Ungleichung gilt
φ(abf(x)dx)abφ(f(x))dx.
Für ein fR(a,b) und φ: konvex und stetig. Dazu soll eine vorher bewiesene Ungleichung genutzt werden, welche folgende ist:
Sei nN,n ≥ 2 und y1,. . . , yn ∈ [a,b], dann gilt φ(1nk=1nyK)1nK=1nφ(yK).

Ansatz,Idee:
Ich denke, dass man das Integral mithilfe der Riemannsumme zu limn(K=1nf(Ek)Δxk) umschreiben kann. Mit der Stetigkeit kann bestimmt irgendwie was machen, sodass man den Limes rauszieht irgendwo. Aber wie genau man diese Aufgabe löst, weiß ich nicht. Wie beginnt man dabei überhaupt, sodass die bereits bewiesene Ungleichung angewendet werden kann?



Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert):
"Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen."
Hierzu passend bei OnlineMathe:
Stetigkeit (Mathematischer Grundbegriff)
Online-Nachhilfe in Mathematik
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Hammerman

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22:43 Uhr, 28.05.2024

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wenn f auf dem Intervall stetig ist, dann gibt es doch a1 und b1 sodass f(x)[a1,b1] liegt für x[a,b]. Also ist dein f(Ek) in der Riemannsumme das yk aus der Hilfsungleichung.
Wenn man die Riemannsumme dann in gleichgroße Abschnitte der länge 1n unterteilt, also Δk=1n für alle K kann man das vor die Summe ziehen und hat genau die Ungleichung.
ggt63

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23:42 Uhr, 28.05.2024

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Erstmal Danke für deine Hilfe.
Daraus folgt ja dann φ(1nK=1nf(Ek))1nK=1nφ(f(Ek)). Meine erste Frage ist, ob das einfach geht Δxk=1n zu wählen, denn eigentlich wäre die äquidistante Zerlegung doch ΔxK=b-an. Die nächste Frage ist, wie man dort nun den Limes reinbekommt, denn andernfalls könnte man diese Summe ja nicht wieder zu dem Integral zurückschreiben.
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Hammerman

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09:48 Uhr, 29.05.2024

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stimmt, da hast du recht. b-an kann man ja faktorisieren in (b-a)1n. dann zieht man (b-a) vor die Summe und die Ungleichung bleibt gegeben(sofern b>a). hmm ja du hast ja dann φ(...)=φ(limn...) und dann ist die Frage, ob man das φ in und aus der Summe ziehen kann...so verstehe Ich das. habe Ich aber auch leider nicht den passenden Satz zur verfügung...kann man nicht die Folge der partialsummen betrachten und daraus folgern, dass, wenn jede Partialsumme die UG erfüllt, dies auch für den Grenzwert gilt?nur ne Idee, aber hier bin Ich auch mit meinem latein am Ende..gibt sicher irgendnen Satz der das auch so belegt...
ggt63

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12:11 Uhr, 29.05.2024

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Man könnte ja mit der linken Seite der zu zeigenden Ungleichung beginnen.
φ(abf(x)dx)=φ(limnk=1nf(Ek)Δxk)=φ(limnk=1nf(Ek)b-an) (für die äquidistante Zerlegung)
Aufgrund der Stetigkeit von φ darf man den Limes rausziehen:
limnφ(1nk=1nf(Ek)(b-a))
Jetzt kommt das Problem, und zwar ist die Hilfsungleichung ja nicht für 1n(b-a) bewiesen, der Faktor (b-a) kann zwar aus der Summe gezogen werden, aber dann ist die Hilfunsgleichung nicht mehr gültig. Bleibt der Faktor (b-a) in der Summe so folgt mit der Hilfsungleichung:
limnφ(1nk=1nf(Ek)(b-a))limn(1nk=1nφ(f(Ek)(b-a)))
Damit fehlt nur noch, dass (b-a) irgendwie aus dem φ zu bekommen.
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