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Endkapital und Rate berechnen, Zinsrechnung

Universität / Fachhochschule

Finanzmathematik

Tags: Endkapital, Finanzmathematik, Rate, zins

 
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sinusvonx

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12:21 Uhr, 27.02.2024

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Hallo,
bei den folgenden Aufgaben benötige ich Hilfe:

Bei einem nominellen Jahreszins von 6% werden fünf Jahre lang jeweils zum 15. und zum 30. eines Monats 25? angelegt.
a) Wie groß ist das Endkapital nach fünf Jahren?
b) Wie hoch müsste die vorschüssig, d.h. zum ersten und zum 15. eines Monats, gezahlte Rente sein um zu den gleichen Bedingungen ein Endkapital von 5000? anzusparen?

Danke im Voraus!

Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert):
"Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen."
Online-Nachhilfe in Mathematik
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pivot

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12:45 Uhr, 27.02.2024

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Hallo,

man kann sagen, dass jeweils jeden halben Monat 25 nachschüssig angelegt werden. Der relative halbe Monatszinssatz ist dann i24=0,06212=0,0025

Dann ist der Endwert nach 5 Jahren, also 245 halbe Monate, gleich

K5=r(1+i24)120-1i24=251,0025120-10,0025

Das wäre meine Idee zu a). Bei der b) ist es eine vorschüssige Rente mit dem selben relativen halben Monatszinssatz und der selben Laufzeit.

Gruß
pivot
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HAL9000

HAL9000

12:53 Uhr, 27.02.2024

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Das wäre die korrekte Rechnung, wenn man annimmt, dass die Zinsperiode mit den Einzahlungsterminen korrespondiert, also halber Monat - leider findet sich weder diese Information noch eine andere zur Zinsperiode im Text wieder.

Wenn z.B. die Zinsperiode (wie von vielen Banken praktiziert) ein Jahr ist, und unterjährig linear verzinst wird, dann sieht die Rechnung anders aus, mit geringerem Endguthaben.

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pivot

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13:08 Uhr, 27.02.2024

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@Hal
Wichtige Anmerkung von Dir.
Die Gleichläufigkeit von Zahlungsperiode und Zinsperiode wird oft implizit vorausgesetzt, wenn nichts anderes dasteht. Steht aber nicht in der Aufgabe.
Antwort
HAL9000

HAL9000

13:22 Uhr, 27.02.2024

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> Die Gleichläufigkeit von Zahlungsperiode und Zinsperiode wird oft implizit vorausgesetzt

Kenne ich aus meiner Bankenpraxis ganz anders. ;-)

Da ist überwiegend Zinsperiode 1 Jahr - bei der *** habe ich letzthin aber auch mal Zinsperiode Vierteljahr erlebt, war aber schon eher die Ausnahme.
sinusvonx

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13:41 Uhr, 27.02.2024

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Vielen Dank für Eure Antworten! Ich habe noch eine Anmerkung gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte :-)
"Alle Konten werden zinseszinslich abgerechnet. Ist die Zinsperiode nicht gleich der Zahlungsperiode so ist der Zins konform anzupassen."
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KL700

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14:17 Uhr, 27.02.2024

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Der monatliche, nachschüssige Sparbetrag ist dann:

25(1,06112)12+25=50,06


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HAL9000

HAL9000

14:23 Uhr, 27.02.2024

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Da überlasse ich das Feld komplett pivot oder KL700, da ich im finanzbegrifflichen Gestrüpp passen muss: Hab versucht kurz zu googeln, was man unter "konformer Anpassung" eines Zinssatzes versteht (bei n Zinsperioden pro Jahr), aber da haben sich einige der Haupttreffer gegenseitig widersprochen:

Die einen reden von i=iJn, die anderen von i=1+iJn-1 - und ich hatte mir Klarheit erhofft, welches von beiden nun gemeint ist. :(

Ich wäre sicher bei der zweiten Variante, wenn oben von effektivem Jahreszins 6% die Rede gewesen wäre - aber da steht explizit "nomineller Jahreszins 6%", was nun eher für die erste Variante spricht ... kurzum, ich bin verwirrt.


P.S.: www.matheboard.de/thread.php?threadid=605385
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KL700

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14:37 Uhr, 27.02.2024

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Wenn vom Nominalzins die Rede ist, wird meist relativ verzinst.
Der Monatszinsfaktor ist dann: 1+0,0612 (siehe Pivot)

Mit diesem würde ich auch die 25 zur Monatsmitte aufs Monatsende konform aufzinsen d.h.
mit 1,005 und dann nachschüssig weiterrechnen mit dieser Formel:

R1,00560-11,005-1= Endkapital

R=25+251,005=50,06
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pivot

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14:54 Uhr, 27.02.2024

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Ich würde auf den halben Monatzzins konform anpassen:

1+i24=1,06124

Dann in die nachschüssige Formel einsetzen:

K5=25(1+i24)120-1i24=25(1,06124)120-11,06124-1=251,065-11,06124-1=3478,51

Wenn man wie KL700 mit der Jahresersatzrate R=50,06 rechnet, dann sollte man auch durchgehend den konformen Zinssatz verwenden-meiner Meinung nach.

K5=50,061.065-11.061/12-1=3478,78



sinusvonx

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15:31 Uhr, 27.02.2024

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Danke für Eure Antworten! Wie sieht es bei b) aus (vorschüssig)? Könnt Ihr mir da eine Gleichung nennen, die in Frage kommt?
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pivot

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15:41 Uhr, 27.02.2024

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Vorschüssig: Hier multiplizierst du die Rentenformel mit dem äquivalenten Halbmonatzinsfaktor:

1+i24=1,06124
sinusvonx

sinusvonx aktiv_icon

15:49 Uhr, 27.02.2024

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Also 500=R1,06124(1,06124)120-11,06124-1 und dann nach R auflösen?
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pivot

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15:51 Uhr, 27.02.2024

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Genau. Perfekt.
Es sind aber 5000.
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KL700

KL700 aktiv_icon

15:57 Uhr, 27.02.2024

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"Wenn man wie KL700 mit der Jahresersatzrate R=50,06 rechnet,"
Das wäre die Monatsersatzrate für die relative Verzinsung, die ich aus dem Nominalzins folgere.
Ich habe untermonatlich konform verzinst mit dem relativen Monatszinsfaktor, was mir sinnvoll
und aufgrund der Angaben möglich erscheint.
Die Zahlungsperiode ist hier zweimal monatlich.
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pivot

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17:40 Uhr, 27.02.2024

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Alles eine Sache der Interpretation.
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KL700

KL700 aktiv_icon

17:52 Uhr, 27.02.2024

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Das stimmt schon.
Meine Erfahrung jedoch ist, dass, wenn vom Nominalzins die Rede ist, relativ unterjährig verzinst wird. Andernfalls müssten die 6% als Effektivzins ausgewiesen werden.

Das ist mein Erfahrungshintergrund bei vielen ähnlichen Aufgaben.

Wenn es ein Sparbuch wäre, müsste wieder anders verzinst werden (Ersatzrate pro Jahr).
sinusvonx

sinusvonx aktiv_icon

08:59 Uhr, 29.02.2024

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Danke für alle Antworten. Ich konnte beide Teilaufgaben lösen.
Wie lässt sich das Äquivalenzprinzip auf die Aufgaben anwenden bzw. wie kann man das Äquivalenzprinzip anhand der Aufgaben erklären?
Antwort
KL700

KL700 aktiv_icon

10:52 Uhr, 29.02.2024

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monatliche, nachschüssige Ersatzrate R:

x1,005+x1,005=x(1,005+1,005)

5000=R1,00560-10,005

R=71,66

x(1,005+1,005)=71,66

x=35,70

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