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Sei m ∈ Q[X] \ Q und R = Q[X]/mQ[X]. a) Zeigen Sie, dass für jedes fixe p ∈ Q[X] die Funktion Mp : R → R mit Mp([q]∼) := [pq]∼ eine lineare Abbildung ist. b) Zeigen Sie: für alle p ∈ Q[X] gilt gcd(p, m) = 1 ⇐→ ker Mp = {[0]∼}. c) Geben Sie für die spezielle Wahl m = X3 − X + 1 und p = X2 + 3X + 2 die Abbildungsmatrix von Mp bezüglich der geordneten Basis ([1]∼, [X]∼, [X2]∼) von R an. Ich verstehe schon die Räume, die ganz zu Beginn genannt werden nicht ganz. Ist m ein Element von Q[X] ohne Q, und das zweite ist ein Quotientenraum? Bei a) fehlt mir nur noch, dass ich die Abgeschlossheit bei der Multiplikation beweise. Wie kann ich das machen? Bei b) fehlt mir leider total der Ansatz Und bei c) bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich es richtig verstehe. Warum brauche ich da das m? Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert): "Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen." |
| Hierzu passend bei OnlineMathe: Online-Übungen (Übungsaufgaben) bei unterricht.de: |
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Hallo Deine Formeln mit den § Zeichen sind für mich unlesbar. Was wird bei eich mit [pq] bestimmt? deine Interpretation von m Und R finde ich richtig . Gruß ledum |
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Entschuldigung, das ist mir gar nicht aufgefallen. Hier noch einmal richtig. Zeigen Sie, dass für jedes fixe ∈ die Funktion Mp → mit Mp(q]) pq] eine lineare Abbildung ist. Zeigen Sie: für alle ∈ gilt genau dann, wenn ker Mp . Geben Sie für die spezielle Wahl und die Abbildungsmatrix von Mp bezüglich der geordneten Basis von an. Mit den eckigen Klammern sind immer Äquivalenzklassen gemeint, ich finde das richtige Zeichen nicht. |
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Hallo, also: Ich nehme an, dass mit eigentlich gemeint sein soll. Dann handelt es sich bei zwar auch um einen (-) Vektorraum, mehr noch, auch um einen Ring, genauer: einen euklidischen Ring (mit der Gradfunktion als Bewertungfunktion). Damit geht es bei also um einen (Quotienten-) Ring. a) muss ja nur nachgerechnet werden: Bei b) brauchst nur das Lemma von Bezout, nachdem es gibt mit (konstantes Polynom). Sicher muss man bei alledem stets korrekt mit den Restklassen umgehen, aber das bekommt man schnell hin. Zu c): Auch das ist eine oft auftretende Aufgabe. Du könntest hier schlicht mal rechnen. (Oder ist schon das das Problem?) Wenn dir das mit Vektoren leichter von der Hand geht, kannst du ja koordinatisieren und , bzw. verwenden. Mfg Michael |
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Ok danke! habe ich jetzt. Bei bin ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich da jetzt weitermachen soll. Mein Ansatz soweit: Wenn ich annehme, dass das ggT(p,m)=1 ist und den Kern zeigen möchte, dann sage ich, pq] muss 0 sein, also ist entweder oder . Kann ich damit irgendetwas anfangen? Und dann weiß ich noch, dass . Kann ich daraus jetzt irgendwie zeigen, dass oder ist das ganz falsch? Bei der anderen Richtung habe ich überhaupt keine Idee |
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Un zu In der Angabe kommt bei ja ein vor, das ist aber nicht in der Basis, wie kann ich damit umgehen? Wenn ich in Vektoren rechne, kann ich dann auch wie bei Vektoren multiplizieren, wenn ich mir pq] ausrechne? Dann würde ich ja eine Matrix bekommen. |
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Hallo, also: bedeutet, dass existieren, sodass in gilt. Gehst du in dieser Gleichung zu mod über, heißt dies einfach, dass (dann also in ) gilt. Mit anderen Worten: Die Multiplikation mit in ist invertierbar, d.h. es gilt . Demnach folgt doch dann aus , also kurz aus , dass schon gilt. (Was die Injektivität von bedeutet.) Ist umgekehrt injektiv, so auch surjektiv und damit bijektiv, da ja als Vektorraum endlich-dimensional ist (die Dimension ist gerade gleich ). Demnach gibt es ein , sodass gilt. In kompletter Schreibweise in hieße das: . In Schreibweise in heiße das: , d.h. es gibt ein , sodass bzw. gilt. Daraus folgt aber schon, dass und teilerfremd sind. Denn: -Linearkombinationen von und bilden ein Ideal in . Da euklidisch ist, ist dieses Ideal inbesondere ein Hauptideal für geeignetes . Wegen folgt . gilt ohnehin, sodass eine Einheit ist. Das Lemma von Bezout sagt dann aus, dass der ggT von und eine Einheit ist. (Welche, ist irrelevant.) Also gilt . Ich verwende hier schon eine Menge über Ringe, Vektorräume, Ideale, Assoziiertheit etc. Ich hoffe, das darf als bekannt vorausgesetzt werden?! Mfg Michael |
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Danke! Ein paar Fragen habe ich dazu noch: Bei "Demnach folgt doch dann aus 0]=Mp([q])=[pq]=[p][q], also kurz aus dass schon gilt.": Warum weiß ich hier, dass und nicht ? Ideale kenne ich leider noch nicht, deswegen habe ich nach der Bijektivität den Beweis nicht mehr verstanden. Beginnt nach der Bijektivität der Beweis in die Rückrichtung? Warum weiß ich da schon, dass 1]=Mp([α])? |
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Hallo, weil vorausgesetzt war und wegen nicht sein kann. Mfg Michael |
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Es gilt (denn wegen Rest (denn wegen Rest . Somit ist die Abbildungsmatrix von bezüglich der Basis . |
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Es gelte . Nach dem Lemma von Bezout gibt es somit sodass . Gelte nun für ein . Dann gibt es ein sodass (denn und es folgt . . Also gilt und somit Kern . Sei Kern . Angenommen, (insbesondere Grad . Dann gilt (denn also Kern aber denn im Widerspruch zu Kern . Also gilt doch . |
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Hallo, @KartoffelKäfer: indirekte Beweise mit Widerspruch zur Annahme gehen auch immer direkt, meist dann etwas kürzer: Sei . Wegen , kann nicht gelten. Sei (, da ), dann folgt (wie du zeigst), dass , also wegen Injektivität , d.h. , also bzw. . Wegen offensichtlich also , ergo Einheit, was zu zeigen war. Mfg Michael |
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ist linear, denn für alle gilt . Das folgt aus den Definitionen für alle . Hinterfragen könnte man hier nun deren Wohldefiniertheit, also, dass für alle und mit gilt: . Beweise hierfür: Aus folgt für ein und somit also . Aus folgt für ein sowie für ein und somit also . Aus folgt für ein sowie für ein und somit also . |
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Danke!! |