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Tags: Funktion, Funktionentheorie, Lineare Abbildungen

 
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Yampersand

Yampersand aktiv_icon

10:30 Uhr, 23.06.2009

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Hallo,

ich sitze gerade an einen Informatikprojekt, bei dem ich positive Messdaten von 0 bis Unendlich bekomme. Diese würde ich gerne auf eine Skala von 0 bis 100 normieren bzw. abbilden. Eine liniare Funktion fällt leider weg, da ich für die Ergebnisse keine Obergrenze kenne.
Ich suche also eine stetig steigende Funktion, die einen Grenzwert bei 100 hat. Um es noch etwas komplizierter zu machen, muss diese Funktion abhängig von einen Wert T sein, so dass ich zum Beispiel angeben kann f(T)=80, für T=100.000. Also suche ich wohl eher eine Funktionsschaar.

Ich habe leider keine Ahnung, wie ich eine solche Funktion erstellen kann und hoffe darum an dieser Stelle auf Hilfe. Bis jetzt habe ich mit der Wurzelfunktion und dem ArcTangens experimentiert. Beides aber mit eher mäßigem Erfolg. Zum einen ist die Steigung "zu steil", zum anderen bekomm ich die Funktionen nicht auf 0 bis 100 bzw. 0 bis 1 eingeschränkt.

Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich eine solche Funktion bauen kann? Oder kennt jemand zufällig eine solche Funktion? Zur Zeit bin ich mir nicht einmal sicher von welchen Grad die Funktion sein muss.

Ich bin über jede Hilfe dankbar.

Grüße

Jan

Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert):
"Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen."
Hierzu passend bei OnlineMathe:
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Leuchtturm

Leuchtturm aktiv_icon

10:55 Uhr, 23.06.2009

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Ich hab davon keene Ahnung, spontan würde ich aber mal mit ner e-Funktion experimentieren.

z.B. f(t)=tae-bt Problem: Die Viecher haben irgendwo nen Maximum

Ist denn der t-bereich begrenzt? Dann müsstest du halt gucken, das du ein Randextremum bei (t|100) bastelst...
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DK2ZA

DK2ZA aktiv_icon

11:16 Uhr, 23.06.2009

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Das mit dem T ist mir noch nicht so ganz klar.

Ansonsten, wie wär's mit dieser Funktion?


f(x)=100(1-e-ax)


Mit Hilfe des Parameters a kann man die Kurve in x-Richtung beliebig strecken.


Wenn z.B. verlangt wird, dass f(100000)=80 sein soll, dann bestimmt man das passende a so:

80=100(1-e-a100000)

0,8=1-e-a100000

0,2=e-a100000

ln(0,2)=-a100000

a=-ln(0,2)100000

a=1,60943810-5


GRUSS, DK2ZA

Frage beantwortet
Yampersand

Yampersand aktiv_icon

11:40 Uhr, 23.06.2009

Antworten
Hallo und vielen Dank,

die e-Funktion löst alle meine Probleme und die Ausarbeitung mit dem Parameter a ist exakt das, was ich gesucht habe (und etwas unzureichend versuchte als "Parameter T" zu beschreiben).

Ich habe mir das von WolframAlpha.com ploten und validieren lassen und bin begeistert.

Nochmals vielen Dank, sowohl für die kompetenten Antworten, als auch für die unglaubliche Antwortgeschwindigkeit.

Viele Grüße

Jan