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Unistoff selbst beibringen

Schüler Gymnasium, 11. Klassenstufe

Tags: Schüler, Uni

 
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leoclid

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23:17 Uhr, 27.08.2014

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Hallo ich bin Schüler der 12. Klasse des Gymnasiums und habe in den letzten Tagen angefangen ein Analysis 1 Skript einer Uni Vorlesungen zu einem Teil gelesen. Ich habe auch den Großteil verstanden (einige Dinge notfalls auch nach 5 maligen Lesen) und wollte mal von euch wissen, ob es nicht besser ist, sich Videos von Vorlesungsreihen

wie zum Beispiel das hier
http://electure.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/index.php?cat=1&sem=4&videolist=161
(ist zwar zur Linearen Algebra aber da gibts auch was zur Analysis)

anzuschauen, statt selbst das Skript zu lesen.


Mir ist klar, dass das kein Mathematikstudium ersetzt und ich mich dadurch auch nicht in den ersten Wochen des Mathestudiums ausruhen kann.

Mich interessieren die Themen und die zahlreichen Beweise sehr.

Also, was ist besser?
Skripte oder Videos - Kennt ihr vielleicht gute Vorlesungsreihen


danke für hilfe
Online-Nachhilfe in Mathematik
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Ma-Ma

Ma-Ma aktiv_icon

23:30 Uhr, 27.08.2014

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Lies Dir doch mal das durch ....
http//www.mathematik.uni-mainz.de/Members/lehn/le/uebungsblatt

Scripte lesen oder Videos sehen/hören ist das Eine, verstehen und anwenden steht auf einem ganz anderen Blatt ...

LG Ma-Ma




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MurksVomOrk

MurksVomOrk aktiv_icon

00:14 Uhr, 28.08.2014

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Also Interaktivität und Beliebtheit kann ich gleich weglassen - du bist ja nicht im Hörsaal... (Studenten gehen eher in Gruppenübungen - haben wohl keine Lust auf das "Wieso ist das so?", sondern eher auf "Wie bestehe ich die Prüfung?" - berühmter Satz bei uns "Wenn ich will, dass mir wer aus dem Skript vorliest, kann ich mich auch daheim hinsetzen...")

Skript gegenüber Video: man kann darin rumschmieren und es ist sauber geschrieben, aber oft sind die Skripte von Studenten geschrieben, weil die Profs kein Tex können, und dann haben die halt ein paaaar Fehler... werden dann mit der Zeit gefixt...

andersrum: Dozent gibt Kommentare, die nicht unbedingt im Skript stehen! Dafür schreiben viele Profs unleserlich, zu klein, ... oder stehen vor ihrem Geschriebenen ("Daran/hier sehen Sie..." oder auch nicht)


Ist auch jeder anders... i.A. gilt aber "selber machen", also am besten alte Übungsblätter besorgen und das Gelernte (egal ob Skript oder Video) auch anwenden, denn es gibt durchaus Prüfer, die keine Taschenrechner mögen und nach 2 Jahren Mathe-LKs ist man von den Dingern ja "total abhängig"...
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Ma-Ma

Ma-Ma aktiv_icon

00:19 Uhr, 28.08.2014

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@Murks: Den TR braucht man in der Abiturmathematik doch höchstens zu 10% (Annahme: kein CAS) ?
leoclid

leoclid aktiv_icon

00:31 Uhr, 28.08.2014

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Danke für den Link,

ja ich weiß dass das zwei verschiedene Dinge sind. Und mir ist klar das ich es vielleicht nicht komplett verstehe, aber ich kann das ganze ja auch nicht so intensiv wie ein Student lernen, dafür fehlt mir einfach die Zeit. Ich bin zufrieden, wenn ich ein paar der Aufgaben auf dem Übungsblatt kann.
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Ma-Ma

Ma-Ma aktiv_icon

00:37 Uhr, 28.08.2014

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Ist doch schon mal eine gute Einstellung.
Grundlagen als Script oder Video, je nach Vorliebe.
Im Endeffekt zählt, ob man es in den Übungsblättern umsetzen kann ...
Viel Erfolg!

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MurksVomOrk

MurksVomOrk aktiv_icon

02:10 Uhr, 28.08.2014

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Naja... zwischen "braucht man"/"sollte man brauchen" und "wird so eingesetzt" liegen Welten.
Grafische Taschenrechner wurden bei uns u.a. so von den Lehrern geliebt, dass sie es auch mal mit der 7. Klasse versucht haben. Wie soll ich sagen? Es hat nicht geklappt - Super Mario, Tetris, ... statt lernen und jede Kleinigkeit mit dem blöden Ding rechnen.

"Daaamaaaals":
6 Stunden-Klausur, schwerer Unfall vor einem aus meiner Klasse, dank Totalsperre/Umleitung erst zur zweiten Stunde in der Schule angekommen, gerechnet wie ein Irrer (angeblich ohne Taschenrechner), gleich nach dem ersten Abgeber mit rausgegangen - draußen gesagt bekommen, dass er noch ne Stunde hätte knapp an 15 Punkten vorbei, "nur" ne 1,3 und das in 23 der vorgesehenen Zeit! Der mit 5 Stunden Bearbeitungszeit hatte ne 1,0.
Mussten eigentlich alle grinsen als sie die Geschichte hörten... dann kam die Arbeit zurück und die Kurve sah am unteren Ende eher wie ne Sprungschanze aus:
selbst mit Taschenrechner und 6 Stunden sind noch welche durchgefallen -u.a. weil sie keinen Lösungsweg angeben konnten, sich vertippt/nicht geklammert hatten, ...
Einer hatte nen totalen Blackout.

sagen wir mal "die Rechner wurden da noch nicht optimal in den Kurs integriert" - vielleicht ist es ein paar Jahrgänge danach oder allgemein an anderen Schulen besser gelaufen!?
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