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binomialkoeffizienten ungleichung

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Tags: binomialkoeffizienten, Sonstiges

 
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ridey

ridey

12:35 Uhr, 09.01.2013

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Hallo,

wie kann ich

(n0)<(n1)<...<(nn2)=(nn2)>...>(nn-1)>(nn)

beweisen?

Danke LG :-)

Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert):
"Ich bräuchte bitte einen kompletten Lösungsweg." (setzt voraus, dass der Fragesteller alle seine Lösungsversuche zur Frage hinzufügt und sich aktiv an der Problemlösung beteiligt.)
Online-Nachhilfe in Mathematik
Antwort
Edddi

Edddi aktiv_icon

13:05 Uhr, 09.01.2013

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... erstmal gilt ja per Definition des BK mit pn:(np)=(nn-p)

somit musst du nur noch zeigen, dass (np)<(np+1) mit p<n2

Dies geht per Induktion oder einfach direkt:

(np)<(np+1)

n!p!(n-p)!<n!(p+1)!(n-p-1)!

n!p!(n-p)!<n!(n-p)p!(p+1)(n-p)!

1<n-pp+1

p+1<n-p

2p<n-1

p<n2-12

Dies widerspricht nicht der Voraussetzung p<n2, somit passt's

;-)
ridey

ridey

13:11 Uhr, 09.01.2013

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DANKE :-) ich denk ewig nach und es kommt nix raus und bei dir is so einfach

is damit die recht seite auch bewiesen ?

LG
ridey

ridey

13:13 Uhr, 09.01.2013

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und is es sicher richtig, nur weil am ende kein widerspruch rauskommt? weil wir wissen ja nur dass p<n2 is aber des andere wissen wir ja ned. stimmt des dann trotzdem?

Antwort
Bummerang

Bummerang

13:42 Uhr, 09.01.2013

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Hallo,

aus p und n2 (hier fehlt offensichtlich die Angabe, dass n gerade sein muß!) folgt mit p<n2 auch unmittelbar pn2-1<n2-12. Mit dieser Aussage kann man dann den direkten Beweis starten. So wie Edddi das gemacht hat, ist das leider nicht korrekt, denn bei einem direkten Beweis geht man von einer wahren Aussage aus und folgert daraus die Behauptung. Geht man wie Edddi von der Behauptung aus, so kann diese ja falsch sein und aus einer falschen Aussage kann man alles folgern, auch wahre Aussagen. Das ist das Dilemma der Implikation. Wenn man wie Edddi vorgehen will, muß man wenigstens erwähnen, dass alle Umformungen Äquivalenzumformungen und damit Umkehrbar sind!
ridey

ridey

14:00 Uhr, 09.01.2013

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Bei der Aufgabe steht die Gleichung und dann steht dabei:

wobei für gerades n die beiden mittleren Binomialkoeffizienten zusammenfallen.

aber das heißt ja nicht, dass n generell gerade is?

und aus p<n2 folgt auch unmittelbar p≤n/2−1 check ich auch ned?

wenn ich einen direkten beweis starten will, von welcher aussage geh ich am besten aus?

Danke !
ridey

ridey

14:05 Uhr, 09.01.2013

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aso, jetzt versteh ich das mit p<n2 und kleiner gleich n2-1

sorry, bin auf der leitung gstandn ;-) aber den rest versteh ich no ned ganz.
wie soll ich beim direkten beweis anfangen?
Antwort
Edddi

Edddi aktiv_icon

14:24 Uhr, 09.01.2013

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... ist n gerade, so ergeben sich n+1 Binomialkoeffizienten. Auf Grund der Symmetrie musst du ja nur bis (nn2) die Aussage (nk)<(nk+1) überprüfen.

Wegen n2=k+1 für den (vermutlich) größten Koeffizienten ergibt sich: k=n2-1

bei ungeradem n ergeben sich ebenfalls n+1 Binomialkoeffizienten. Hier wäre dann bis

(nn2-12) die Aussage (nk)<(nk+1) überprüfen.

Wegen n2-12=k+1 für den (vermutlich) größten Koeffizienten ergibt sich: k=n2-32

Egal, ob nun n gerade oder ungerade, das größte k kann maximal k=n2-1 sein

Nun überprüfen wir direkt (wie oben), ob (nk)<(nk+1):

Wenn: (nk)<(nk+1)

dann: ...

dann: ...

dann: ...

dann: k<n2-12

Solnage also k<n2-12, dann ist auch (nk)<(nk+1)

Da wir aber, wie oben festgelegt, die Ungleichung nur bis maximalem k von k=n2-1 untersuchen, und k=n2-1 sogar noch kleiner als n2-12 ist, sollte also wirklich (nk)<(nk+1) gelten.

;-)
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