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Habe hier eine Aufgabe die ich auch schon gelöst habe. Nun muss ich halt nur wissen ob mein Kram richtig ist. Es sei eine halbgeordnete Menge und Nun muss ich die obere Schranke, Maximum, Supremum und das maximale Element definieren. Da hab ich folgendes: obere Schranke: \!el Für alle aus und für ein Element aus gilt: Jedes ist größer als . Da somit kein größer als ist, müsste die obere Schranke sein. Maxmimales Element: Für alle aus und für ein aus gilt: ist kleiner gleich . Supremum: Für alle aus und für ein aus gilt: ist größer als . Maximum: Für alle und aus und für aus gilt: ist größer als und kleiner als . Nun noch ein paar Fragen: Ist meines so richtig? Muss ich das oder auch quantifizieren? Stimmt die Schreibweise? Vielen, vielen Dank fürs lesen. mfg Astasor Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert): "Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen." |
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1. Was heisst hier "passend gewählte Menge"? Offenbar trägt noch eine zusätzliche Struktur vom her. Ist das eine Teilordnung? Eine Titale Ordnung? Möglicherweise gar eine Wohlordnung? 2. Die Formel ergibt wohl wenig Sinn, denn ist ja wohl immer falsch. Was willst du überhaupt definieren? Dass eine obere Schranke hat? Oder dass eine obere Schranke für ist? 3. Was soll nM): denn bedeuten? Sieht fast so aus, als ob du "Für alle und gilt, dass größer als ist" meintest. |
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Hatte mich tatsächlich verschrieben. ist eine halbgeordnete Menge. Also eine Halbordnung. Außerdem habe ich die andere Formel korrigiert. Ich will verschiedene Dinge für die Teilmenge definieren. 2. Die Formel (∀(x∈X)(s∈M∧s∉X):s>x) ergibt wohl wenig Sinn, denn s∈M∧s∉M ist ja wohl immer falsch. Was willst du überhaupt definieren? Dass eine obere Schranke hat? Oder dass eine obere Schranke für ist? Da wollte ich die obere Schranke definieren. Nicht die kleinste obere Schranke sondern irgendeine obere Schranke. 3. Was soll (∀(x∈X)(b denn bedeuten? Sieht fast so aus, als ob du "Für alle x∈X und b∈M gilt, dass größer als ist" meintest. Das sollte die Definition meines Supremus sein. Denn das Supremus ist ja die kleinste obere Schranke und muss nicht unbedingt in liegen. Wenn es nicht in liegt, hat halt kein Maximum. Denn es gibt immer eine Zahl die unter dem Supremus liegt aber größer als alle unter ihr ist. Stimmt meine Schreibweise so? Muss ich zwischen den Definitionen der Quantoren noch ein oder ein einfügen oder geht das so? |
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Wenn ihr nicht einen merkwürdigen "Dialekt" für die Schreibung von Quantoten verwendet, bedeuten die Quantoren folgendes: Für alle Elemente der Menge A gilt die Eigenschaft Es gibt ein Element der Menge welches die Eigenschaft hat. Es gibt eine Art "Purismus" (der auch unten eine Rolle spielt), wonach man keine Element-Bedingung an die quantisierten Variablen stellen soll. In dem Sinne sollten obige Formeln lieber bzw. geschrieben werden. Zur Definition von "obere Schranke": Wir wollen beispielsweise ausdrücken, dass obere Schranke von ist. Dazu muss erstens ein Element von sein und zweitens muss jedes Element von kleiner-gleich sein (insb. mit überhaupt vergleichbar!) Das schreibt sich formal dann Wenn Maximum der Menge sein soll, heisst das, dass eine in liegende obere Schranke ist, also Maximales Element ist etwas anders (jedenfalls bei einer allgemeinen Halbordnung), nämlich ein Element von zu dem kein größeres Element existiert. Formal Das kann man jetzt zum Begriff des Supremums zusammenbasteln: heisst Supremum von wenn es die kleinste obere Schranke ist, also Minimum (und nicht etwa minimales Element!) der Menge aller oberen Schranken. Also Schritt für Schritt: Die Menge aller oberen Schranken von ist laut oben Dass Minimum von ist drückt sich (analog zu Maximum oben) aus als Jetzt kann man das noch hieraus eliminieren: heisst ja einfach . So haben wir schon einmal Wie wird man das in der Bedingung des Allquantors los? Nun, hier rächt sich die vereinfachende Schreibweise mit Bedingungen an die quantisierte Variable. Statt zu sagen "Für alle in der Menge A trifft die Eigenschaft zu", ist es zumindest für den nächsten Schritt sinniger, nicht auf Elemente von A einzuschränken, sondern zu sagen "Für alle gilt, dass, wenn sie Element von A sind, die Eigenschaft zutrifft" (vgl oben). Das bedeutet, dass wir zumindest vorübergehend statt lieber mal schreiben. Somit wären wir jetzt bei Hierbei können wir jetzt durch ersetzen: Jetzt überlegt man sich noch dass aussagenlogisch allgemein äquivalent zu ist, also haben wir Das ist jetzt wieder von der Form, die wir mit eingeschränkten Variablen schreiben können: Der eine oder andere Autor zieht noch gerne Quantoren nach vorne, bis letztlich da steht, aber das ist schon Geschmackssache und kann als verwirrend aufgefasst werden. |
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Vielen Dank, hagman. Nun werde ich es mir nochmal genau angucken, damit ich es später auch erklären kann, falls es nötig werden sollte. |