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Guten Morgen, ich möchte zeigen, dass mein Wurzel-Algorithmus immer zur Wurzel konvergiert. Ich beginne mit der Gleichung Newton auf angewendet ergibt . Das ist dann . Sei . Ableiten von zeigt, dass bei ein Minimum hat. Injektiv ist die Funktion auf allerdings noch nicht. Betrachte ich nun die Abbildung auf dem Intervall , so stellt der Teil der Funktion eine Kontraktion dar, die laut dem Banachschen Fixpunktsatz gegen (Lösung von ) konvergiert. Fallunterscheidung : Wenn und , so geht von oben gegen . Wenn und , so geht von oben gegen . Das ist jetzt ein Spezialfall betreffs des Startwertes. Die Definition von Konvergenz einer Folge nach in einem vollständig metrischen Raum ist ja : Wie kann ich jetzt ganz allgemein, also unabhängig vom Startwert, zeigen, dass immer zur Wurzel von konvergiert? Ich habe es schon versucht mit mit Also . Aber leider vergebens. Hat jemand eine Idee zu einem alternativen Beweis? G Sukomaki Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert): "Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen." |
| Hierzu passend bei OnlineMathe: n-te Wurzel Wurzel (Mathematischer Grundbegriff) |
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Du könntest einfach den Beweis der Konvergenz des NV abschreiben, angepasst für Dein Beispiel. |
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Hallo "ich möchte zeigen, dass mein Wurzel-Algorithmus immer zur Wurzel konvergiert." Dieses 'immer' wird wohl kaum funktionieren. Denn, es lässt sich zeigen, dass der Algorithmus Probleme (Singularitäten) bei bei hat. Ich will vermuten, dass du eigentlich nur den positiven Ast der Wurzelfunktion betrachtest, und dazu nur positive Startwerte zugrundelegst. Wenn du das noch einschränkend dazu erklärst, dann sehe ich gute Chancen für dich... |
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Mit "immer" meine ich, dass der Algorithmus unabhängig vom Startwert bei landet. Dabei beachte ich die von Dir genannten Beschränkungen. Also, dass der Startwert positiv ist und ich mich dadurch automatisch nur auf dem positiven Ast bewege. (Es ist ja hier so, dass diejenige Nullstelle ( oder ) erreicht wird, die näher am Startwert liegt. Wenn der Startwert ist, ist und das Verfahren divergiert) Allerdings habe ich Schwierigkeiten zu zeigen, dass der Abstand zu beim Iterieren kleiner wird. Tatsächlich gibt es Beispiele, wo der Abstand zu erst einmal größer wird : |
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Du bist widersprüchlich. Die Aussage "Mit 'immer' meine ich, dass der Algorithmus unabhängig vom Startwert bei landet." ist doch widersprüchlich zur Einschränkung auf positive Startwerte. Aber wie gesagt, wenn es dir denn gelingt, eindeutigere Erklärungen zu geben, ahne ich guten Mutes, dass wir auf positive Äste und Startwerte beschränkt eigentlich das gleiche meinen und aussichtsreich Konvergenz zeigen können. :-) |
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Ja, Du hast zwar "immer" geschrieben, und die Voraussetzungen nicht sauber am Anfang formuliert (damit spätere Verwirrung riskiert), aber das ist nicht das Problem. Generell muss der Abstand zur Nullstelle auch nicht immer kleiner werden - Konvergenz ist was anderes. Also, fang mal geordnet an: Was ist vorausgesetzt, was genau willst Du zeigen? Nochmal: Warum schreibst Du nicht einen bekannten Beweis einfach um (wenn es um Konvergenz geht)? |
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Konvergenz heisst : Notwendige Bedingung dazu ist, dass die Differenzen der Folgeglieder eine Nullfolge bilden. Beispiel : konvergiert gegen . Dabei ist Die Differenz der Folgeglieder ist Das ist eine Nullfolge. Also, es ist gegeben : * die rekursiv definierte Folge * ein Startwert und ich möchte zeigen, dass * Es gelingt mir noch nicht zu zeigen, dass eine Nullfolge darstellt : Es ist ja Mit ist das Und hier hänge ich. Ich sehe nicht, warum das eine Nullfolge ist. Hilft es, in abzuspalten, also ? Auf de.wikipedia.org/wiki/Newtonverfahren#Erstes_Beispiel wird nämlich so vorgegangen. Das bringt mich zu der Frage von mathadvisor : > Warum schreibst Du nicht einen bekannten Beweis einfach um? Das ist leichter gesagt als getan. Zum einen sind wohl mein Fall und derjenige auf Wikipedia nicht vergleichbar. Und zum anderen verstehe ich leider die Umformungen noch nicht wirklich. Ich denke aber, dass ich sie verstehen werde, wenn ich noch ein wenig darüber nachdenke. Anmerkung : Ich habe diese Aufgabe an der Uni nicht gelöst bekommen. Sie sollte aber eigentlich nicht all zu schwer sein. Und ich bin guten Mutes, dass ich das Zeigen der Konvergenz noch in einem vertretbarem Zeitraum hinbekomme. |
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"Notwendige Bedingung dazu ist, dass die Differenzen der Folgeglieder eine Nullfolge bilden." Ja, aber nicht hinreichend, nützt also für die Konvergenz von gar nichts. "Auf de.wikipedia.org/wiki/Newtonverfahren#Erstes_Beispiel wird nämlich so vorgegangen." Nein, da wird ganz anders vorgegangen. Außerdem ist es nur ein Beispiel für eine Abschätzung, und kein Konvergenzbeweis. "Zum einen sind wohl mein Fall und derjenige auf Wikipedia nicht vergleichbar." Schau dort unter "Lokale Konvergenz", das ist der allgemeine Fall, wende den auf Dein an, das geht immer. Du kannst so anfangen wie im Wikipedia-Beispiel (aber genau schauen, was dort steht), und für den Rest des Beweises wie im allgemeinen Fall vorgehen. |
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Ich weiss nicht genau, auf welchen Abschnitt des Artikels Du Dich beziehst. Ist es die "Lokale quadratische Konvergenz" unter "Konvergenzbetrachtungen"? Die mit dem Lagrange-Restglied? Der Beweis ist ja ehrlich gesagt für mich nicht ganz einfach. :-) |
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Ja, das meine ich. Gehe vor wie eben erklärt (also erst wie im Beispiel), dann hast du auch mit Lagrange nichts zu tun. |
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Ich habe mal die Herleitung auf mein Beispiel angewendet. In meinem Beispiel ist . ist einfache Nullstelle. Daher ist dort die Ableitung ungleich Null. Dadurch divergiert das Verfahren dort nicht. Taylor-Entwicklung ergibt : . D.h. ich muss kein Restglied betrachten. Umgestellt nach ist das . In Newton-Schreibweise ist das . Das kann betragsmäßig abgeschätzt werden durch mit . Sei . Dann schreibt sich das als Sei die Größe . Dann ist . Vollständige Induktion nach n zeigt, dass . Wenn jetzt nahe genug bei liegt (), dann konvergiert gegen . Ist das richtig so weit? Anmerkung : Sehr interessant ist auch das Newtonverfahren zu im Komplexen. |
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Den einfacheren Weg willst Du anscheinend nicht (siehe oben), der ginge ohne Taylor und ohne Ableitungen und Du wärst sehr schnell bei der Abschätzung. Wie Du willst. Aber dann musst Du und konkret (für Dein Beispiel) angeben, und nicht allgemein argumentieren. Und am Ende solltest ein Kriterium für den Startwert angeben. |
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Mit ist wobei . Den einfacheren Weg will ich, aber er entzieht sich meinem Blickfeld. Ich will ja nur zeigen, dass . Lass mich doch wissen, welcher Ansatz Dir vorschwebt ohne Taylor und Ableitungen. Und jetzt schreibe bitte etwas anderes als "(siehe oben)"! Da werde ich nämlich nicht so recht schlau draus. :-D) |
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Ich wiederhole: "Du kannst so anfangen wie im Wikipedia-Beispiel (aber genau schauen, was dort steht), und für den Rest des Beweises wie im allgemeinen Fall vorgehen." und dann sagte ich nochmal: " Gehe vor wie eben erklärt (also erst wie im Beispiel)," Wenn Du dem Beispiel folgst, landest Du schnell bei der Abschätzung. Damit dann weiter wie im allgemeinen Beweis. Und auch nochmal: "Aber dann musst Du m1 und K konkret (für Dein Beispiel) angeben." Heißt, da dürfen nur Größen aus Deiner Aufgabe drin vorkommen (also nur ). Bitte diesmal die Hinweise komplett(!) lesen und ggf. nachfragen. |
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Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei. Es wäre nett, wenn Du mir verraten könntest, welchem Beispiel genau ich folgen muss. Meinst Du mit ? |
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Du hast von "Auf de.wikipedia.org/wiki/Newtonverfahren#Erstes_Beispiel wird nämlich so vorgegangen." geredet, und darauf hab ich mich ja direkt bezogen. Im Beispiel wird ein Zusammenhang zwischen und hergeleitet, das lässt sich auf Deine Situation leicht übertragen. Danach abschätzen und dann geht es weiter wie im Beweis (mit der Induktionsidee usw.). Davon mal abgesehen, wird ja sicher in der zugehörigen Vorlesung was gesagt/erklärt worden sein. Damit sollte man stets zuerst versuchen zu arbeiten. |
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Ach, weisst Du. Die zugehörige Vorlesung ist 28 Jahre her. Soll heissen, wenn dort oder im Tutorium etwas dazu gesagt worden ist, weiss ich es nicht mehr. Kannst Du im Kopf ausrechnen? Ich habe dafür eine Polynomdivision gebraucht. Nun aber zum eigentlichen Anliegen. Es ist und Dann ist (das kann ich so machen, da ) Das ist gleich Hier sehe ich keine Chance, auszuklammern. Aber das ist doch nötig, um auf die Abschätzung zu kommen. |
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Du findest wieder einen Weg es kompliziert zu machen. Warum Du durch etwas komplizierteres ersetzen willst, weiß ich nicht. Man probiert doch erstmal den einfachen Weg. Auch die Schreibweisen mit brauchst Du nicht. |
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Eine Anmerkung am Rande: Es unnötig sich an dem Fall unnötig lang aufzuhalten, denn für jedes ist garantiert für alle , und damit dann für alle , also diskutiert man Aspekte wie Monotonie u.a. eben erst ab Index 1, und entledigt sich so dieses Problems. ;-) Mit obiger Darstellung bekommt man übrigens dann auch gleich für alle , woraus unmittelbar folgt, was die Konvergenz dann ja per Sandwich erledigt. |
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Das sieht gut aus. Danke sehr. Respekt mal wieder, das flutscht nur so. So etwas in der Art habe ich gesucht. |