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Hallo Leute! Ich habe ein kleines Problem mit der Hexe der Agnesi. Wie die Wendekurve entsteht versteh ich ja noch, aber was mir absolut nicht klar ist, ist wie man auf die Formel kommt. Würde mich freuen, wenn mir jemand das Schritt für Schritt erklären kann. Außerdem muss ich noch eine Kurvendisskusion machen, mit Wendepunktbestimmung und Extremstellen. Die Extremstelle ist mir klar, doch irgendwie klappt das Ableiten der Formel für die Wendepunkte bei mir nicht richtig. Hat jemand Ideen? Danke im Vorraus Ralf Für alle, die mir helfen möchten (automatisch von OnlineMathe generiert): "Ich möchte die Lösung in Zusammenarbeit mit anderen erstellen." |
| Hierzu passend bei OnlineMathe: Mitternachtsformel Online-Übungen (Übungsaufgaben) bei unterricht.de: |
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"Hexe der Agnesi" Magier Boskos kennt die Lösung ... |
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Versiera heißt Wendekurve und "Hexe" heißt so ähnlich im Italienischen deswegen das Missverständis mit "Hexe der Agnesi". Zum Problem: Nach dem Höhensatz gilt Nach dem Strahlensatz gilt Beides vereinigen ergibt: bzw. mit dann schließlich Hier in der Animation kannst du noch sehen für was mein steht: http//san-pc.hrz.uni-siegen.de/fjm/mathnat/dusthome/dateien/koorgeom/versiera.htm Du musst dafür auf "Hilfslinien ein" klicken. Bei Wikipedia gibt es ein Bild bei dem die Extremstelle und die Wendestellen gekennzeichnet sind: de.wikipedia.org/wiki/Versiera_der_Agnesi Also ist ja sowieso klar. Und auf solltest du jetzt als nächstes versuchen zu kommen. Wie lautet denn deine erste Ableitung von ? Hinweis: Ich habe den Kreisdurchmesser jetzt gennant und nicht weil in der Animation oben für schon eine andere Größe vergeben war. Gruß Shipwater |
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super! vielen dank schon mal dafür! also meine Ableitung ist wie folgt: d³/x²+d² Da muss man ja die Quotientenregel anwenden mit u=d³ und x²+d² Wenn ich die dann anwende kommt raus: y´=3d²*(x²+d²) - d³*(2x+2d) / (x²+d²)² Dann ausmultipliziert und zusammengefasst: y´=3d²x² d⁴-2d³x / (x²+d²)² Im Internet habe ich allerdings diese 1.Ableitung gefunden: y´=-2d³x / (d²+x²)² Also der Nenner ist immerhin gleich und den Zähler hab ich auch in meiner Rechnung mit drin, nur leider halt auch noch andere Zahlen.. ?? |
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Bedenke, dass konstant ist. Das fällt beim Ableiten also einfach weg. |
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ok. gut, und nun zur 2.Ableitung: ich schreib jetzt erstmal meinen ersten Ansatz, ob der überhaupt noch richtig ist. y´= -2d³x x²+d²)² dann ist -2d³x und u´= -6d², x²+d²)² und v´= 2 (x²+d²) und damit ist: y´´=-6d² x²+d²)² - (-6d²) 2(x²+d²) /((x²+d²)²)² ?? und fällt hier jetzt auch wieder 6d² weg? |
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Du hast wieder nicht beachtet, dass konstant ist. und Du behandelst das einfach wie sonst eine konstante Zahl. Und konstante Faktoren bleiben beim Ableiten ja einfach erhalten. und versuche jetzt mal korrekt zu ermitteln. Gruß Shipwater |
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also v´= x²+d²) v´= (2x²+2d²) v´= 4x³+ 4 d²x Korrekt??! |
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Ja jetzt stimmt es. Aber ich würde vorerst mit rechnen. |
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Ah toll! Ein kleines Erfolgserlebnis :-) so zur 2. Ableitung. y´´= -2d³( x²+d²)² - (-2d³x) x²+d²) / (x²+d²)⁴ muss ich um zu vereinfachen erstmal die binomische Formel von (x²+d²)² lösen? |
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Nein, ich würde als erstes kürzen. Deswegen auch der Hinweis oben, dass du die Ableitung des Nenners nicht vorschnell ausmultiplizieren solltest. |
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also: y´´= -2d³ - (-2d³x) 4x(x²+d²) / (x²+d²) ² oder das y´´= -2d³ ( x²+d²)² - (-2d³x) /(x²+d²) ³ ? |
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Nichts von beiden. Aus Differenzen und Summen kürzen nur die . ;-) Du solltest vorher im Zähler ausklammern. |
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ach ja, der bekannte Spruch aus der 8.Klasse:-) also sieht der Zähler so aus : (x²+d²) (-2d³)* ( x²+d²) - (2d³x)*4x] ? |
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Wenn du aus dem mittleren Minus noch ein Plus machst dann ja. |
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gut und zusammengefasst ergibt das: y´´=6d³x² - 2d⁵ / (x²+d²)³ da bin ich schon mal auf jeden Fall viel weiter als vorher. Danke dafür schon mal. Wenn du mir jetzt vielleicht noch erklären könntest, wie man nun zu den Wendepunkten kommt, wäre es perfekt! |
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(Potentielle) Wendestellen sind bekanntlich die Nullstellen der zweiten Ableitung. Und weil der Nenner wegen niemals null werden kann brauchst du lediglich die Nullstellen des Zählers zu bestimmen. |
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ok, das leuchtet mir ein. . 6d³x² - 2d⁵= 0 Ich muss wieder als eine Konstante sehen oder? Und dann x² allein auf eine Seite bringen? Verdammt, das ist alles schon so lange her, als ich den Stoff behandelt habe. |
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Du hast den Weg eigentlich schon richtig beschrieben. Wie weit kommst du denn? |
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6d³x² d⁵ 6d³x² = 2d⁵ 6d³ x² = 2d⁵ / 6d³ x² = 2d² x² = d² \ Wurzel ziehen die Wurzel von d²/ 3 |
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Das stimmt. Das sind also (potentielle) Wendestellen. |
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Supa! Aber laut Wikipedia gibt es ja noch eine zweite. Wobei ich das garnicht verstehe, wenn ich mir die Kurve anschau, finde ich nur logisch, dass es nur 2 Wendestellen gibt. Und noch mal eine Frage zur Herleitung zur Formel der Agnesi. Was für ein Höhensatz ist das, den du angegeben hast? |
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Ich verstehe nicht ganz. Wir haben doch auch zwei Wendestellen berechnet. Hast du dich vielleicht verschrieben? Und bei der Herleitung der Funktionsgleichung wurde der Höhensatz des Euklid aus der Satzgruppe des Pythagoras benutzt. Also im rechtwinkligen Dreieck teilt eine Höhe die Hypotenuse in die Hypotenusenabschnitte und . Es lässt sich beweisen, dass gilt. Siehe hierzu auch: de.wikipedia.org/wiki/Satzgruppe_des_Pythagoras#H.C3.B6hensatz_des_Euklid |
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Nein, also laut Wiki. gibt es drei. einmal die beiden, die wir berechnet haben und dann noch eine bei durch 4. Und kann ich grad nicht richtig nachvollziehen.. |
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Tja das hast du falsch verstanden. ist einfach der Funktionswert an den Wendestellen. Also und . Und außerdem steht bei Wikipedia ja auch "zwei Wendepunkte". |
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okay. Das kommt also raus, wenn man nun das Ergebnis von der 2. Ableitung wieder in die normale Funktion einsetzt oder? Ich hab immer noch eine Frage: Ich bin grad am Nachvollziehen der agnesischen Formel. Die und Werte bei Höhen und Strahlensatz bilden einen Punkt auf dem Kreis ab oder? Und nicht etwa einen Punkt der Wendekurve? Habe ich das richtig verstanden? |
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Ja genau, ich kann es ja mal schnell vorrechnen: Und nein die und y-Werte gehören natürlich zu einem beliebigen Punkt der Wendekurve. Muss ja so sein, wenn du eine Funktionsgleichung der Wendekurve ermitteln willst. |
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ja geb ich zu, ist logischer. Trotzdem versteh ich noch nicht, woher die kommen. Nach welcher Formel oder Regel ist das aufgestellt. Hat das nicht auch was mit Vektoren zu tun? |
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Nein. Ich habe doch schon auf den Höhensatz des Euklid verwiesen. Schau dir die Animation hier an: http//san-pc.hrz.uni-siegen.de/fjm/mathnat/dusthome/dateien/koorgeom/versiera.htm Nachdem du auf "Hilfslinien ein" klickst, kommt ein rotes rechtwinkliges Dreieck (rechtwinklig wegen Satz des Thales) mit den Eckpunkten und und der Höhe . Wende dort den Höhensatz an und du erhältst |
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ok gut, danke das wars erstmal. wenn ich noch fragen hab, meld ich mich :-) aber woher kannst du das alles? voll gut danke man! |
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In der Schule lernt man ja das ein oder andere. ;-) Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin. |
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wahrscheinlich hab ich grad einfach nur ne Denkblockade. Aber wie wird bei der Formelvereinfachung aus wenn ? Müsste das nicht eigentlich sein? |
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also Man hätte auch ganz am Anfang schon anstatt schreiben können. |
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und weißst du auch, wofür man die kurve eigentlich braucht? schön ich hab ne wendekurve von einem kreis, aber was ist der nutzen? |
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Genauso gut könnte ich auch fragen: Wofür braucht man Parabeln? Wird bestimmt irgendeinen Sinn haben, aber ich weiß da nichts in dieser Richtung. |
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